Künstlerische Maßnahmen gegen die Kälte e.V.

Die Mission Hamburg war und ist immer noch ein Treffpunkt für Bedürftige. Obdachlose, von Armut und Obdachlosigkeit Bedrohte und all die Menschen, die sich ausgegrenzt sehen, sollen – zumindest zeitweise – in der Mission ein wenig Heimat finden.

 

Unser Team sieht es nach wie vor als Aufgabe, all diesen Menschen einen Treffpunkt zu bieten, wo sie zu essen bekommen, sich mit Leidensgenossen treffen und austauschen können. Eine Büchersammlung lädt zum Lesen ein, als weitere Zerstreuung gibt es eine Anzahl von Spielen und zu guter Letzt gibt es auch noch die Möglichkeit, das Fernsehprogramm zu sehen. Hier versuchen wir, eine ausgewogene Mischung von Unterhaltung, Sport und Dokumentationen anzubieten.

 

Wir bekommen ständig Lebensmittel von der Hamburger Tafel und versuchen so gut wie möglich, daraus nahrhaftes und leckeres Essen für unsere Besucher zu kochen, manchmal ist dies allerdings durch die fehlenden Gastronomie-Geräte ein schwieriges Unterfangen, als Beispiel sei hier ein Topf mit 60 Liter Volumen angeführt, der dann auf vier Küchenherd-Platten steht. Auch der Spülbereich und ein paar andere Geräte müssten erneuert werden.

 

Wir würden auch gerne wieder mehr den kulturellen Aspekt zur Geltung bringen, werden aber dazu aufgrund der räumlichen Beengtheit auf externe Lokalitäten ausweichen müssen. Es gab früher zahlreiche Bandwettbewerbe, wo viele Besucher begrüßt werden konnten. Ähnliche Veranstaltungen – wenn auch nicht mehr in dieser alten Form – möchten wir jedoch gerne wieder aufleben lassen und damit auch das Angebot der Mission komplettieren.

Die Möglichkeit zu Lesungen würde auch hier in unseren aktuellen Räumlichkeiten bestehen, da wir uns aber abseits des Hauptstrassenbereiches befinden werden wir auch hier andere Möglichkeiten in Anspruch nehmen müssen.

 

Die Erlöse, die wir mit dem Verkauf von Getränken am Tresen erzielen, werden wieder für den Betrieb der Mission verwendet, sei es, um Gewürze, fehlende Lebensmittel oder auch Bürobedarf zu kaufen. Wir selbst arbeiten alle ehrenamtlich und erhalten keinen Cent, abgesehen davon, dass wir Essen und Getränke kostenlos erhalten.

 

Allein die Kosten für die Miete werden vom Sozialreferat der Stadt Hamburg getragen, für die Kosten des Betriebes werden die Mitgliedsbeiträge sowie Spenden und der o.a. Verkaufserlös vom Tresen verwendet, weshalb wir keine Möglichkeit haben, Rücklagen zu bilden.

 

Aus all diesen Gründen und um die Möglichkeiten für unsere Besucher verbessern zu können, freuen wir uns über jede Unterstützung. Zeigt sie uns doch, dass unsere Bemühungen für die Bedürftigen ernst genommen werden und auch durch Hilfe honoriert werden

 

 


 

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